Altgoldankauf in Dortmund

Altgoldankauf Dortmund

Altgoldankauf in Kürze

  • beste Konditionen
  • wir arbeiten alten Schmuck auch um
  • Brillanten und Edelsteine können weiterverarbeitet werden

Altgoldankauf ist Vertrauenssache

Kommen Sie mit Ihrem Altgold in die Goldschmiede Bärenfänger, denn vergleichen lohnt sich.

Wir prüfen, bewerten und empfehlen zu fairen Konditionen, ob wir Ihr Altgold ankaufen oder weiterverarbeiten können.

Dank des hohen Goldpreises ist der Altgoldankauf für Sie eine lukrative Möglichkeit, Ihr Altgold zu verkaufen. Egal, ob es sich dabei um alten Schmuck oder Zahngold handelt.

Als seriöser Partner für den Goldankauf in Dortmund bewerten wir den genauen Goldgehalt Ihres Altgoldes.

Für weitere Informationen zum Thema Altgoldankauf lesen Sie auch diesen Artikel online: WAZ 06/2012 oder diesen Artikel

Erschienen in Dortmunder Rundschau , Donnerstag 28.Juni 2012 , Ausgabe Nr. 148 , Autor Katharina Klöber.




Juwelier-Test

1000 Euro Unterschied bei Bewertung von Omas Gold-Schmuck in Dortmund

Zeitungsartikel, erschienen am 27.06.2012 | 19:30 Uhr im Online-Portal von www.derwesten.de


Der Goldpreis ist so hoch wie lange nicht mehr.

"Sofort Bargeld" versprechen Goldhändler und Juweliere. Ist das seriös? Die WR hat den Test gemacht. In sieben Dortmunder Geschäften haben wir inkognito zwei Armbänder vorgelegt – und gefragt, was man für Omas alten Schmuck im Wert von 2000 Euro bekommen würde. Die Unterschiede sind eklatant.

"Sofort Bargeld" kann man für alten Schmuck bei allen Goldhändlern und Juwelieren bekommen. Aber sind sie tatsächlich "100 Prozent seriös"? Nehmen sie alten Schmuck wirklich zu „Spitzenkonditionen“ an, wie es immer plakativ heißt? Die WR hat den Test gemacht. Mit zwei Armbändern sind wir inkognito in sieben Geschäfte gegangen – und haben nach einem Preis für „Omas alten Schmuck“ gefragt, die Basis: 333er Gold und 750er Weißgold, aktuell gut 2000 Euro wert.

Gold Funke

Der Verkäufer fragt mich als erstes nach meiner Lieblingsfarbe. Irritiert antworte ich: „Blau“. Flugs holt er unter dem Schreibtisch eine Schatulle hervor und fordert mich auf, mir einen der darin befindlichen bunten Plastiksteine auszusuchen. Ich lehne ab. „Kleine Mädchen freuen sich normalerweise über diese Werbegeschenke “, sagt er.

Dann begutachtet und wiegt er die Armbänder. Das 333er legt er schnell zur Seite. Zu dem wertvollen Weißgold-Schmuckstück meint er „Mmhh, sehr verdächtig.“ Und das, obwohl der Säure-Echtheitstest funktioniert. „Hat ihre Oma das Armband in Italien am Strand gekauft?“, fragt er und behauptet: „Das Armband könnte gefälscht sein.“ Irgendwann macht er ein Angebot für den angeblich falschen Schmuck: 1250 Euro.

Juwelier Josef

„Wir haben noch geschlossen, es sei denn, Sie haben Gold zu verkaufen“, sagt die Verkäuferin. „Ja, habe ich.“ Ich darf eintreten. Die junge Frau nimmt die Armbänder unter die Lupe, wiegt sie. Nach Absprache mit einem Kollegen rechnet sie das Angebot aus: 2005 Euro.

Gerwi

„Dann wollen wir mal gucken, ob Omas Schmuck echt ist“, sagt der Verkäufer, legt die Armbänder in ein Gerät und klappt den Deckel herunter. „Das arbeitet mit Röntgenstrahlung und prüft die einzelnen Metallgehalte ganz genau“, erklärt ein Mitarbeiter auf Nachfrage. Sein Angebot nach dem Wiegen des Schmucks: 1630 Euro.

Gold Gollan

Ohne große Worte schaut sich die Verkäuferin die Armbänder an, legt sie auf die Waage und sagt dann: „999 Euro“. „Und für das andere?“, frage ich mit Blick auf das 333er Stück. „Für beide“, sagt sie und schiebt hinterher: „Moment, ich rechne noch einmal nach.“ Das zweite Angebot: 1250 Euro. „Das hier ist 585er Gold“, behauptet sie, während sie mir das Weißgold-Armband zurück gibt. Es hat die Zahl 750 eingestempelt.

Bärenfänger

Der Verkäufer macht in der Werkstatt den Säure-Echtheitstest und wiegt die Armbänder, um den Goldgehalt zu bestimmen. „2145 Euro“ lautet sein Angebot.

FineArt

„Was ist Ihre Preisvorstellung?“ werde ich als erstes gefragt. „Keine Ahnung“, antworte ich verdutzt. „Waren Sie schon anderswo?“. Die Verkäuferin lässt nicht locker. Ich fühle mich unter Druck und sage schließlich „Zwölfhundert.“ Sie schaut, wiegt und sagt: „Ich biete Ihnen 1500 Euro.“ Als ich zögere, legt sie nach: „Wenn Sie ein besseres Angebot erhalten, kommen Sie noch mal wieder, dann mache ich für Sie noch was am Preis.“

Tewes

Auch hier lautet die erste Frage: „Haben Sie schon ein Angebot eingeholt?“ „Nein“, lüge ich. „Ich schau’ mal“, sagt sie und verschwindet mit den Armbändern in den hinteren Teil des Ladens. Als sie zurückkommt, nennt sie mir das Angebot: 1600 Euro.


FAZIT

Das Ergebnis: Für ein und dieselben Armbänder lagen die Angebotsunterschiede bei bis zu 1000 Euro. Warum? Wer als Händler wenig bezahlt, macht natürlich mehr Gewinn. Problematisch: Wenn man den Goldgehalt des Schmucks nicht kennt, kann man schlechte Angebote kaum als solche erkennen.

Autorin: Katharina Klöber